Mit unserem neuen Projekt „eXtrem stark – Jugendliche gegen Extremismus stärken“ möchten wir auf die zunehmende Radikalisierung junger Menschen reagieren. Junge Menschen befinden sich mitten in der Phase der Identitätskonstruktion und sind in dieser Zeit unter Umständen besonders ansprechbar für extremistische Inhalte und radikale Ansprache.

Wir möchten mit unserem Projekt präventiv gegen eine mögliche Radikalisierung Jugendlicher wirksam werden, indem wir zwei Bausteine verfolgen. Zum einen geht es darum in einer Reihe von Fortbildungen Fachkräfte (weiter) zu qualifizieren. Zum anderen können Fachkräfte Anträge stellen, um auch Angebote in den Einrichtungen für die Jugendlichen zu initiieren.

 

Die Bausteine und weitere Informationen im Einzelnen:

  1. Qualifizierung: eXtrem stark – Fachkräfte stärken 

Die beschriebene Ausgangslage zeigt die Wichtigkeit präventiver Angebote für junge Menschen und für Fachkräfte, die in Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit tag täglich ihre Ansprechpartner sind. Im Rahmen unseres Projektes “eXtrem stark” bieten wir als LAG daher digitale und analoge Qualifizierungs- und Beratungsangebote für Fachkräfte sowie Möglichkeiten zum kollegialen Austausch an. Themen und Termine werden in Kürze auf dieser Website sowie unseren üblichen Informationskanälen veröffentlicht. 

 

  1. Mikroprojekte: eXtrem stark – junge Menschen gegenüber Extremismus stärken 

Darüber hinaus möchten wir Einrichtungen ermöglichen die Themen Prävention/Demokratie erleben/Vielfalt erleben alltagsbezogen, gemeinsam mit den jungen Menschen, zu bearbeiten. Zur Vertiefung dieser Themen können Gelder für Mikroprojekte zur Umsetzung beantragt werden. 

 

Die Mikroprojekte können folgende thematische Schwerpunkte haben: 

  • Extremistische Aussagen/Hass im Netz erkennen  
  • Ursachen und Folgen extremistischer Radikalisierung begreifen 
  • Medienkompetenz stärken (Desinformation und Fake News erkennen, Motive hinterfragen, Inhalte kritisch hinterfragen) 
  • Methodenkompetenz: Extremistischen Äußerungen entgegentreten 
  • Alternative Wege zur Identitätsfindung und Gemeinschaftsbildung erfahren und erproben 
  • Demokratiebildung 
  • Förderung von Toleranz und Vielfalt 
  • Förderung sozialer Fähigkeiten – Empathie und Konfliktlösung 
  • Hilfe und Anlaufstellen kennenlernen 
  • Gedenkstättenbesuche/-fahrten 
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Antragssumme Mikroprojekte:  1.000€ bis 3.000€  

Fristen | Termine | Zeiträume: 

  • Antragstellung 1. April bis 25. April 2025 – keine Ausschlussfrist – mittels Forms-Formular 
  • Die Zu-/Absage (für alle Anträge, die bis zum 25.04.2025 eingegangen sind) erfolgt bis spätestens 15. Mai 2025 
  • Das Gesamtfördervolumen liegt bei 32.000€. Die Anträge werden inhaltlich geprüft und in der Reihenfolge des Eingangs entschieden. Projektstart sofort nach Erhalt der Bewilligung möglich. 
  • Projekte sollten am 15. November 2025 beendet sein 
  • Der Verwendungsnachweis muss spätestens 4 Wochen nach Projektende, bis spätestens zum 15. Dezember 2025 bei der LAG vorliegen 

 

Wer kann einen Antrag stellen? 

  • Einrichtungen, deren Träger Mitglied in der LAG Kath. OKJA NRW sind und als Mitgliedseinrichtung gemeldet sind. 
  • Es kann nur ein Antrag pro Einrichtung gestellt werden 

 

Link zur Anmeldung von Mini-Projekten: https://forms.office.com/e/cZ4afUZ93p

Ihre Ansprechpartnerin: 

Andrea Heinz 

0221 899933-15

a.heinz@lag-kath-okja-nrw.de

Das Projekt „eXtrem stark – Jugendliche gegen Extremismus stärken“ wird finanziert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKJFGFI).