Junge Menschen in ihrer gesamten Vielfalt besuchen die Einrichtungen der katholischen OKJA und spiegeln die Vielfalt der Gesellschaft wider. Sie sind willkommen! Diese Anerkennung von Diversität in den Einrichtungen ist Grundlage der täglichen Arbeit und unser grundsätzliches Verständnis eines gesellschaftlichen Miteinanders. Rassismuskritische offene Kinder- und Jugendarbeit fördert ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander, in dem Vielfalt als Bereicherung angesehen wird. Es geht darum Räume zu schaffen, in denen Kinder und Jugendliche ihre Identität und kulturellen Hintergründe frei entfalten können. Junge Menschen werden ermutigt sich partizipativ mit ihren Meinungen und Erfahrungen einzubringen und aktiv an der Gestaltung von Angeboten und Projekten mitzuwirken. Dies stärkt nicht nur ihr Selbstbewusstsein, sondern fördert auch ein Gefühl der Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Offenlegung und Bearbeitung rassistischer Strukturen und Diskriminierungen. Die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit arbeiten aktiv daran, Vorurteile abzubauen und ein Bewusstsein für Ungerechtigkeiten zu schaffen. Dies geschieht durch Erlebnis-, Erfahrungs- und Bildungsangebote, Workshops und interaktive Projekte, die die Teilnehmenden dazu anregen, sich mit Themen wie Rassismus, Diskriminierung und sozialer Gerechtigkeit auseinanderzusetzen. Insgesamt zielt rassismuskritische offene Kinder- und Jugendarbeit darauf ab, ein Umfeld zu schaffen, in dem alle jungen Menschen Zugang zu ihren Angeboten erhalten (Teilhabe) und aktiv etwas zur Gemeinschaft beitragen können (Teilgabe). Damit wird eine Umgebung geschaffen, in der Vielfalt wertgeschätzt wird und jeder Mensch in vollem Umfang am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann.
· dass eine rassismuskritische und diversitätsorientierte Haltung in Einrichtungen, bei Trägern und in der Gesellschaft selbstverständlich wird
· dass Vielfalt Anerkennung findet
· dass alle jungen Menschen die Möglichkeit von Teilhabe und Teilgabe erfahren
· dass Diversität als Chance begriffen wird und als Querschnittsaufgabe in unserem Handlungsfeld immer mitgedacht wird
· dass auch in politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen eine Haltungsänderung geschieht – weg von der Beschreibung der Defizite hin zu echter Teilhabe durch Anerkennung von Vielfalt.
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